Mensch, Jade, wie lange brauchten sie zum begreifen, dass es den einen rechten weg überhaupt nicht gibt. Im gegenteil: dass der rechte weg gerade darin liegt, jedem seine persönliche entscheidung zu überlassen, wie er sich für die gemeinschaft einbringen will. Dass es nur ganz bestimmte grundlagen geben muss, die überall unsere art des zusammen lebens erst ermöglicht.
Auch das ist dieses dialektische denken: solange der grund, auf dem die verschiedenen lebensmodelle wuchsen, der alte war, konnten auch nur egoistische lebensmodelle darauf wachsen. Leider eben auch bei denen, die das eigentlich ändern wollten.
Es ist so bescheuert: die erkannten ja nicht einmal sich gegenseitig.
Ich seh ja ein, wenn etwas schon seit vielen generationen in einer bestimmten weise, also für den privaten einzelvorteil gehandhabt wurde, dass es dann schwierig ist zu erkennen, dass es inzwischen hätte grundsätzlich anders gehen können und müssen. Dass deshalb also diejenigen, die damals schon sagten, dass privater besitz an produktionsmitteln unsinn ist, außenseiter waren. Dass niemand so weit zurück sah, dass jeder dieser besitze auf irgendein verbrechen zurückging, das schwer bestraft worden wäre, wenn man es 2009 noch begangen hätte. Dass also eigentlich nur diebesgut wieder der gemeinschaft hätte zur verfügung gestellt werden müssen.
Manche sahen ja wenigstens ein, dass privater besitz von geldbeträgen für den erwerb von sachen, die ihre besitzer nicht in 1000 jahren sinnvoll verbrauchen hätten können, schlicht unsinn war.
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